Messbarer Erfolg im Naturschutz

Mindestens 205 Arten auf NABU Projektfläche »Kreyen Wisch« nachgewiesen
Gute Nachrichten im Naturschutz sind rar gesät - derzeit dominieren eher Begriffe wie das „Insekten-
sterben“ die Medienwelt.
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Keine Insekten, kein Wocheneinkauf!

Erst sterben Biene, Schmetterling & Co, dann die Auswahl
Gemeinsam mit dem Discounter Penny und dem Niedersächsischen Umweltministerium startete der NABU eine eindrucksvolle Aktion. Sämtliche Produkte, die es ohne Insekten nicht geben würde, wurden aus den Einkaufsregalen geräumt. […] mehr →

Mitgliederversammlung des NABU Langenhagen

Rückblick auf erfolgreiche Naturschutzprojekte – NABU- und NAJU-Vorstand stellen Jahresberichte vor
Im Februar fand die jährliche Mitgliederversammlung des NABU Langenhagen statt. […] mehr →

Moore und Libellen faszinierten Teilnehmer

Im Februar hatte der NABU Langenhagen mit Dr. Kathrin Baumann eine hochkarätige Referentin zu Gast, die unter anderem über die spannende Vielfalt der Harzer Hangmoore berichten konnte. […] mehr →

Relaunch Homepage

Seit dem 01.Februar 2018 ist die neue Homepage im Netz. Wir haben unsere Internetseiten an das CI des Bundes-NABU angepasst. Auch inhaltlich hat sich viel geändert.
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Ausflug zu den Vögeln des Glücks

Ein Höhepunkt im Programm des NABU Langenhagen ist die jährliche Fahrt zu den Kranichen in der Diepholzer Moorniederung - dem bedeutendsten Kranichrastgebiet Niedersachsens. […] mehr →

Vorstandswahl bei der NAJU Langenhagen - Jugendliche starten erstes Projekt »Möbelbau«

Die Naturschutzjugend (NAJU) Langenhagen wird selbstständig und hat bei ihrem letzten Treffen auf der Naturinsel nicht nur Möbel gebaut, sondern auch einen eigenen Vorstand gewählt. […] mehr →

Heuschrecken als Bioindikatoren - NAJU findet seltene Westliche Dornschrecke in Krähenwinkel

NAJU Langenhagen findet auf der NABU-Fläche »Kreyen Wisch« die Westliche Dornschrecke, die in Niedersachsen in der Roten Liste als "stark gefährdet" eingestuft wird und nur vereinzelt zu finden ist.
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Eine bewegte Saison für die Kreuzkröte

„Um die Kreuzkröte in Langenhagen ist es nicht gut bestellt“, erklärt der Amphibienexperte und erste Vorsitzende des NABU Langenhagen, Ricky Stankewitz. „Wurde sie Ende der Neunziger Jahre noch an zwei Stellen nachgewiesen, ist sie heute im Stadtgebiet ausgestorben.
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Messbarer Erfolg im Naturschutz

Mindestens 205 Arten auf NABU Projektfläche »Kreyen Wisch« nachgewiesen

Penny Aktion Regal leer

Dr. Oliver Katenhusen (rechts) beantwortete die botanischen Fragen der interessierten Teilnehmerinnen. Foto: NABU Langenhagen / Insa Brodersen

Gute Nachrichten im Naturschutz sind rar gesät - derzeit dominieren eher Begriffe wie das „Insektensterben“ die Medienwelt. „Natürlich ist es wichtig die ökologischen Probleme unserer Zeit zu thematisieren, jedoch noch viel wichtiger ist es, mögliche Lösungen dieser Probleme anzugehen!“ lautet das Statement von Ricky Stankewitz, dem Vorsitzenden des NABU Langenhagen und gleichzeitig Naturschutzbeauftragten der Region für Langenhagen. Weiterhin erklärt Stankewitz: „Diese Überzeugung leben wir in den vom NABU Langenhagen durchgeführten Projekten auch. Allerdings stellt sich die Frage: Wie kann gemessen werden, ob die durchgeführten Maßnahmen aus ökologischer Sicht erfolgreich sind?“

Um diese Frage zu beantworten, traf sich eine Gruppe NABU Aktiver am 12. August 2018 erstmals zu einer Bestandsaufnahme der Arten auf der NABU Projektfläche »Kreyen Wisch« in Krähenwinkel. Insgesamt dreieinhalb Stunden durchforsteten die fleißigen Zähler das Gebiet mit dem Ziel, innerhalb dieser Zeit so viele Tier- und Pflanzenarten wie möglich vermerken zu können. Hin und wieder musste genauer hingeschaut werden, um den Fund korrekt zu bestimmen, wobei einfach auf das große Arsenal an Bestimmungsbüchern jeglicher Art zurückgegriffen werden konnte. Alternativ stand auch das Team zur Insektenbestimmung – Silke Brodersen und Ricky Stankewitz – zur Verfügung, die vor allem auf die kleinsten Details bei der der Bestimmung von beispielsweise Heuschrecken hinwiesen.

Der Botaniker Dr. Oliver Katenhusen, der für die Kartierung extra anreiste, war Ansprechpartner für die Bestimmung der diversen Pflanzenarten. Wie üblich nahm er sich Zeit für Fragen der interessierten „Naturgucker“ und beantwortete diese in der für ihn typischen allgemeinverständlichen Art und Weise. Die anspruchsvolle Kartierungsarbeit bestätigte sich in Form einiger besonderer Funde, wie dem Acker-Filzkraut (Filago arvensis), dem Pillenfarn (Pilularia globulifera), der Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus) und dem Niederliegenden Johanniskraut (Hypericum humifusum). Auch eine seltene Bekannte, die auf der roten Liste aufgeführte „Westliche Dornenschrecke“, welche bereits auf benachbarten Flächen gesichtet werden konnte, schloss sich den Aufzeichnungen der NABU-Mitglieder an.

Ringelnatter

Ein besonderes "Highlight" auf der Projektfläche war der Fund einer juvenilen Ringelnatter.
Foto: NABU Langenhagen / Ricky Stankewitz

Trotz der Feststellung, dass eine vollständige Artenerfassung innerhalb der gegebenen Zeit schlichtweg nicht möglich sei, hatte alle Beteiligen Spaß an der Zählung und konnten einen Erfolg von unglaublichen 205 Arten verbuchen. Den größten Anteil davon stellten mit 87 Arten die Pflanzen, gefolgt von (über ein eigens beauftragtes Vogelgutachten) 62 Vogelarten und 48 Insektenarten. Außerdem konnten mit Erdkröte, Teichfrosch und Teichmolch drei Amphibienarten, sowie mit der Ringelnatter auch eine Reptilienart nachgewiesen werden. Bei den Säugetieren gibt es Nachweise aus der Fotofalle des Fuchses, Feldhasen und Baummader. Natürlich kommen noch deutlich mehr Arten auf der Fläche vor. So konnten Kleinsäuger wie Fledermäuse und Spitzmäuse gar nicht näher untersucht werden. Auch wenn es gelang die einfach zu bestimmende Wespenspinne (Argiope bruennichi) sicher zu dokumentieren, so scheiterte die Bestimmung von weiteren Vertretern innerhalb der Artengruppe der Spinnen, sowie bei Flechten und Moose an fehlenden Kenntnissen zu den Arten .“Wir suchen immer Aktive, die sich genauer mit bestimmten Artengruppen beschäftigen und so eine Bestimmung überhaupt erst möglich machen. Dennoch, auch im Bewusstsein, dass die Liste der vorkommenden Arten unvollständig ist, können wir mit dem Ergebnis der ersten Arteninventur auf Kreyen Wisch sehr zufrieden sein. Natürlich werden wir die Fläche weiterhin sehr genau im Auge behalten und weitere Funde online unter www.naturgucker.de dokumentieren.“ sagte Stankewitz abschließend.

Für weitere Informationen zur NABU Projektfläche »Kreyen Wisch« gibt es bei Naturgucker einen direkten Gebietslink unter: https://naturgucker.de/?gebiet=28447103



Keine Insekten, kein Wocheneinkauf!

Erst sterben Biene, Schmetterling & Co, dann die Auswahl

Penny Aktion Regal leer

Sterben die Bienen, bleiben die Regale leer
(Foto: NABU Langenhagen)

Gemeinsam mit Penny und dem Niedersächsischen Umweltministerium startete der NABU eine eindrucksvolle Aktion. Sämtliche Produkte, die es ohne Insekten nicht geben würde, wurden aus den Einkaufsregalen geräumt.

14. Mai 2018 - Weltweit sind ein großer Teil der Wild- und Kulturpflanzen auf die Bestäubungsleistung von Insekten angewiesen. Umso dramatischer ist es, dass die Anzahl und Vielfalt der Insekten in den vergangenen Jahren drastisch sinkt. Ein Beispiel sind Wildbienen, von den etwa 550 in Deutschland vorkommenden Arten sind bereits über die Hälfte mindestens gefährdet, viele bereits ausgestorben. Bei anderen Insektengruppen ist diese Entwicklung ähnlich brisant. Die Ursachen für den dramatischen Insektenrückgang liegen maßgeblich in der industriellen Landwirtschaft. Durch den massiven Einsatz von Pestiziden und dem Fehlen von Strukturen wie Feldgehölzen oder Ackerrandstreifen werden Insekten direkt getötet oder finden keine Nahrungsquellen mehr.

Große Lücken in den Regalen

Um den Penny-Kunden über die unmittelbaren Folgen des Insektensterbens zu informieren, wurden in einer Filiale in Langenhagen sämtliche Produkte aus den Regalen genommen, die es so nicht mehr gäbe, wenn das Insektensterben unvermindert weitergehen würde. In Zahlen: von den 2.500 Artikeln im Penny-Sortiment sind rund 60 Prozent direkt oder indirekt von der Insektenbestäubung abhängig. Es ist paradox, dass vor allem die Landwirtschaft in hohem Maße von Insekten abhängig ist, beispielsweise für die Bestäubung der Kulturpflanzen oder für die biologische Schädlingsbekämpfung – und zugleich als einer der Haupttreiber ihres Verlustes gilt.

Auch für den Insektenschutz ist Handlungsbedarf nötig
Wenn wir also zukünftig die Bestäuber schützen wollen, ist ein Umdenken in der Landwirtschaft unausweichlich. Die Penny-Aktion trägt dabei einen wichtigen Teil zur Bewusstseinsbildung bei. Schließlich kann man sich die Folgen des alarmierenden Insektenrückgangs nicht oft genug vor Augen halten, da nicht nur die menschliche Versorgung mit Lebensmitteln gefährdet wird, sondern auch das Funktionieren der Ökosysteme. Darüber hinaus wurde bei der Aktion einmal mehr deutlich, wie groß der Handlungsbedarf für das seitens der neuen Bundesregierung angekündigte Aktionsprogramm Insektenschutz ist.

Insektensterben betrifft uns alle
Die Artenzahl der Insekten hat sich in den vergangenen Jahren drastisch reduziert. Besonders dramatisch ist aber der Rückgang der Individuenzahlen von bis zu 70 Prozent. Ursachen und Folgen dieses massenhaften Sterbens sind bisher nur ansatzweise erforscht. Die Konsequenzen eines ungebremsten Insektensterbens wurden uns hier auf erschreckend deutliche Weise vor Augen geführt. Ein Großteil des gesamten Lebensmittelsortiments ist von der Leistung von Bienen und vielen anderen Insektenarten abhängig. Ohne sie hätten wir sehr stark ausgedünnte Regale in den Supermärkten – und dieses Problem träfe uns dann alle. Ein eindrucksstarkes Beispiel liefert das Bild unten!

Keine Insekten - leere Regale

Ohne Biene, Schmetterling & Co. bleiben viele Bereiche der Regale leer!                           (Foto: NABU Langenhagen)



Mitgliederversammlung des NABU Langenhagen

Rückblick auf erfolgreiche Naturschutzprojekte – NABU- und NAJU-Vorstand stellen Jahresberichte vor

NABU und NAJU stellen auf der Mitgliederversammlung 2018 ihre Jahresberichte vor

Im Februar fand die jährliche Mitgliederversammlung des NABU Langenhagen statt. Schon traditionell stellte der zweite Vorsitzende Gunter Halle den aktuellen „Vogel des Jahres“ in einer reich bebilderten Präsentation vor. In diesem Jahr brachte er den Gästen das Leben der Stare anschaulich näher. Im Anschluss folgte der offizielle Teil der Versammlung, bei dem der erste Vorsitzende Ricky Stankewitz einen Rückblick über die Naturschutzprojekte der letzten 17 Jahre gab. Dabei wurden die Erfolge im Kleingewässerschutz sowie das gemeinsam mit der Naturkundlichen Vereinigung Langenhagen durchgeführte Schwalben- und Mauerseglerschutzprojekt am Oertzeweg besonders hervorgehoben.

Stankewitz erläuterte die Investitionen des Naturschutzbundes seit seiner Gründung im Jahr 2001: „Wir haben in den letzten 17 Jahren fast 250.000 Euro in Naturschutzmaßnahmen investiert. Würde man alle ehrenamtlich geleisteten Stunden hinzurechnen, wäre die Summe vermutlich doppelt so hoch. Wir können stolz darauf sein, dass es durch unsere Projekte gelingt, gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu erhalten." Dabei richtete Stankewitz seinen besonderen Dank an die aktiven Helferinnen und Helfer, ohne deren Unterstützung diese Erfolge undenkbar wären und an die Mitglieder, die der Stimme des Naturschutzes durch ihre Mitgliedschaft Gewicht verleihen.

Die Aktivitäten der Rudi Rotbein Gruppe stellte Silke Brodersen vor und berichtete lebhaft von den elf im Jahr 2017 durchgeführten Terminen für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Erstmals präsentierten Vorstandsmitglieder der NAJU ihren eigenen Jahresbericht. Gemeinsam berichteten Insa Brodersen, Anja Kolb, Felix Hartmann und Dominik Meyer von den Aktionen der NAJU, die im September 2017 „flügge“ wurde und jetzt einen eigenen Jugendvorstand hat. Im vergangenen Jahr beschäftigte sich die NAJU mit der biologischen Vielfalt und kartierte u.a. in verschiedenen Gebieten in Hannover und Langenhagen Heuschrecken. Diese Kartierung fand im Rahmen des von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderten Projektes »Heuschrecken als Bioindikatoren« statt.

Georg Obermayr, Schriftführer im NABU Langenhagen, stellte die politischen Naturschutzthemen des letzten Jahres vor. Er berichtete über die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes und viele weitere Themen, die im Stadtplanungs-, Bau-, und Umweltausschuss behandelt wurden.

Mit 924 Mitgliedern (Stand 01.01.2018) ist die Mitgliederentwicklung des Vereins nur leicht rückläufig. Einnahmen von 15.467 Euro und Ausgaben von 12.021 Euro machten das Jahr 2017 zu einem finanziell erfolgreichen Jahr für den NABU Langenhagen. Im Ausblick für 2018 kündigte Stankewitz die Fortführung des Projektes »Für einen Strich mehr in der Landschaft« an, das die erfolgreiche Wiederansiedlung der Kreuzkröte in Langenhagen bis zum Jahr 2021 zum Ziel hat. Im August 2018 ist eine erste „Arteninventur“ auf der NABU Projektfläche »Kreyen Wisch« in Krähenwinkel geplant.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer erfolgte, bei Enthaltung des Vorstandes, die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Bei den anschließenden Wahlen wurden Wilhelm Zabel erneut einstimmig als Kassenwart und die Delegierten für die Vertreterversammlung des NABU Landesverbandes Niedersachsen gewählt. Zum Ende der Mitgliederversammlung bedankte sich Stankewitz bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und das Interesse an der Arbeit des NABU Langenhagen.

Die Präsentationen zu den Jahresberichten können hier angesehen werden:
NABU Jahresbericht →
NAJU Jahresbericht →


Moore und Libellen faszinierten Teilnehmer

Vortrag über die Hangmoore im Natinalpark Harz

Kolk Rehbach-Moor bei Sonnenberg

Im Februar hatte der NABU Langenhagen mit Dr. Kathrin Baumann eine hochkarätige Referentin zu Gast, die unter anderem über die spannende Vielfalt der Harzer Hangmoore berichten konnte. Hangmoore sind Hochmoore mit Hangneigung, die im Gegensatz zu den Hochmooren im Flachland mit Schmelz- und/oder Regenwasser durchströmt werden. Im Nationalpark Harz gibt es noch zahlreiche intakte Hangmoore, in denen hochspezialisierte Tiere und Pflanzen zu finden sind. Besonders interessant in diesem Zusammenhang waren die Forschungsergebnisse zu zwei Libellenarten, auf deren Grundlage die Auswirkungen des Klimawandels dokumentiert werden konnten. So verschwindet die auf kühle Bedingungen angewiesene Art „Alpen-Smaragdlibelle (Somatochlora alpestris)“ stetig, die bislang in Niedersachsen eher seltenere Art „Arktische Smaragdlibelle (Somatochlora arctica)“ nimmt hingegen im Bestand zu, weil sie auch mit wärmeren Bedingungen zurecht kommt.

Mit diesen beiden Libellen leitete Dr. Baumann den Übergang zum zweiten Teil des Vortrages ein, bei dem es um die Bedeutung von Kleingewässern im Wald, insbesondere für Libellenarten ging. Hierbei betonte die Referentin, dass sich der deutsche Hang zur Ordnung negativ auf die Artenvielfalt auswirkt. Nach Durchforstungsmaßnahmen sind die Fahrspuren der großen Holzerntemaschinen sicherlich nichts für das ordnungsliebende Auge, jedoch sammelt sich in den Fahrspuren Wasser und lässt diese zu Kleinstgewässern werden, die unter anderem von Bergmolchen und Libellenarten als Fortpflanzungsgewässer genutzt werden.

Abschließend berichtete Dr. Baumann vom Kleingewässerschutz im allgemeinen und die hohe Bedeutung von Kleingewässern für die Vielfalt an Libellenarten. Den Teilnehmern wurden dabei die Parallelen zu den Amphibienschutzprojekten des NABU Langenhagen bewusst, denn wie so oft hilft eine Naturschutzmaßnahme in der Regel nicht nur der Zielart, sondern auch allen anderen Arten mit ähnlichen Lebensraumansprüchen. Die begeisterten Teilnehmer klatschten zum Ende des Vortrages kräftig Beifall und mit Freude überreichte Georg Obermayr die Spendeneinnahmen der Veranstaltung an die Referentin zu Gunsten der AG Libellen in Niedersachsen und Bremen.


Relaunch Homepage

Alles neu im Internet beim NABU Langenhagen

Seit dem 01.02.2018 ist die neue Homepage im Netz. Wir haben unsere Internetseiten an das CI des Bundes-NABU angepasst. Auch inhaltlich hat sich viel geändert. Es lohnt sich also ein bisschen Zeit zu investieren und auf den Seiten zu stöbern. Die Desktopversion, die Version für I-Pad etc. und Handy läuft jetzt relativ stabil. Ein paar kleine Probleme gibt es noch. Aber Die kriegen wir auch noch in Griff. Wer noch Fehler bemerkt bitte einfach bei Jürgen Koch melden (Kontaktdaten sind auf der Kontaktseite).


Ausflug zu den Vögeln des Glücks

NABU besucht Kranichrastgebiet in der Diepholzer Moorniederung

Kraniche

Kraniche in der Diepholzer Moorniederung (Symbolbild einer früheren Tour des NABU Langenhagen)
(Foto: Ricky Stankewitz)

Ein Höhepunkt im Programm des NABU Langenhagen ist die jährliche Fahrt zu den Kranichen in der Diepholzer Moorniederung - dem bedeutendsten Kranichrastgebiet Niedersachsens. Große Nahrungsflächen, gute Schlafplätze und geringe Störungen lassen immer mehr Kraniche diese Gegend als Trittstein zwischen der nordostdeutschen Rügen-Bock-Region und dem nordostfranzösischen Rastplatz Lac du Der nutzen.

Und so waren schon bei der Anfahrt in das Gebiet die ersten Kraniche zu beobachten, die auch "Vögel des Glücks" genannt werden, da sie als Symbol für ein langes Leben. Wachsamkeit und Klugheit gelten. Quer durch das Rehdener Geestmoor ging es über den Moordamm, wo die Teilnehmer erste Eindrücke zur Moorlandschaft sammeln konnten und den dortigen Aussichtsturm besuchten. Anschließend führte Exkursionsleiter Gunter Halle die Gruppe weiter zum Europäischen Fachzentrum für Moor und Klima. Bei einem Spaziergang beobachtete die Teilnehmer der Tour dort einige Mäusebussarde und Kraniche. Starker Wind sorgte jedoch dafür, dass relativ wenig Kleinvögel zu sehen waren.

Bis zum Höhepunkt der Tagestour, dem abendlichen Einflug der Kraniche und Gänse an ihre Schlafgewässer, stärkte sich die Gruppe bei Kaffee und Kuchen und tauschte sich über ihre Naturbeobachtungen aus. Zurück am Rehdener Geestmoor ging es einen kleinen Rundweg durch das Moor entlang, bis eine windgeschützte Stelle gefunden wurde, von der aus der Einflug der Vögel des Glücks beobachtet werden konnte. Welle um Welle flogen schließlich einige Hundert Kraniche und dazwischen immer wieder Gänse ein, die gut an ihrem Flugbild unterschieden werden konnten. Charakteristisch für die Kraniche ist der lange Hals und die langen, nach hinten weggestreckten Beine während des Fluges. Trotz durchwachsenem Wetter war die Tagestour zu den Kranichen wieder ein beeindruckendes Naturerlebnis für alle Teilnehmer.


Vorstandswahl bei der NAJU Langenhagen

Jugendliche starten erstes Projekt »Möbelbau«

Kraniche

Die NAJU Langenhagen hat einen eigenen Vorstand gewählt: Dominik Meyer (zweiter Vorsitzender), Felix Hartmann (erster Vorsitzender) (oben v.li.n.r.), Insa Brodersen (Schriftführerin), Anja Kolb (Kassenwartin)
(unten v. li.n.r.)                            (Foto: Katja Woidtke)

Die Naturschutzjugend (NAJU) Langenhagen wird selbstständig und hat bei ihrem letzten Treffen auf der Naturinsel nicht nur Möbel gebaut, sondern auch einen eigenen Vorstand gewählt. Die Jugendlichen um den ersten Vorsitzenden Felix Hartmann werden nun in Eigenregie ihre Termine planen. Der weitere Vorstand setzt sich aus Dominik Meyer (zweiter Vorsitzender), Insa Brodersen (Schriftführer) und Anja Kolb (Kassenwart) zusammen. Im Sommer 2012 wurden beim NABU Langenhagen erstmals Termine für Jugendliche ab zwölf Jahren angeboten. Damals noch unter der Leitung von Erwachsenen. Jetzt freut sich die Gruppe, selbst zu planen und lädt interessierte Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren zu den nächsten Treffen ein.

Ende September bauten die Jugendlichen aus Europaletten neue Sitzgelegenheiten für die Naturinsel. Die Tische und Bänke, die dort bisher von der Kinder- und Jugendgruppe genutzt wurden, mussten aus Stabilitätsgründen ausgetauscht werden. Gleich mit ihrem ersten eigenen Projekt startete die NAJU voll motiviert durch, organisierte Baumaterial, Werkzeug und Verpflegung für die Helfer. Auch das regnerische Wetter machte den Plänen keinen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand wurde ein Pavillon als Regenschutz aufgebaut, und Stichsäge, Pinsel und Farbe konnten zum Einsatz kommen. Mit Hilfe einer Anleitung aus dem Internet wurden die ersten Bänke und ein Tisch zusammengebaut, die nicht nur super stabil, sondern auch sehr bequem sind.


Heuschrecken als Bioindikatoren

NAJU findet seltene Westliche Dornschrecke in Krähenwinkel

Kraniche

Die NAJU Langenhagen traf sich zur Kartierung von Heuschrecken und untersuchte die Insekten mit Präzisionslupen                      (Foto: Ricky Stankewitz)

Mit diesem besonderen Fund hatte nicht einmal Projektleiter Ricky Stankewitz gerechnet – im Rahmen ihres von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderten Projektes »Heuschrecken« als Bioindikatoren fand die NAJU Langenhagen auf der NABU-Fläche Kreyen Wisch die Westliche Dornschrecke, die in Niedersachsen in der Roten Liste als "stark gefährdet" eingestuft wird und nur vereinzelt zu finden ist. „Wir können mit Stolz berichten, dass wir mit Kreyen Wisch einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt geleistet haben und auch gefährdeten Heuschreckenarten eine neue Heimat bieten. Der Nachweis der Westlichen Dornschrecke bestätigt unsere Arbeit einmal mehr“, erklärte Stankewitz erfreut.

Mit einer Körperlänge von nur sieben bis zehn Millimeter zählt die Westliche Dornschrecke (Tetrix ceperoi) nicht unbedingt zu den Riesen unter den Heuschrecken. Sie ist auf offene Feuchtlebensräume (Gewässerufer mit wenig Vegetation) angewiesen und überwintert unter Wasser. Die flugfähige Art ist dafür bekannt, neue Lebensräume schnell zu besiedeln. Um absolut sicher zu sein, dass es sich bei der gefundenen Dornschrecke wirklich um diese seltene Art handelte, holte sich Stankewitz Rat bei Experten, die bei der exakten Bestimmung behilflich waren. Umso erfreulicher war es dann für die Jugendlichen um Projektleiter Stankewitz sowie die Betreuerinnen Christine Pracht und Silke Brodersen, dass sie tatsächlich auf die rare Art aus der Ordnung der Kurzfühlerschrecken gestoßen waren.


Präzisionslupe

Präzisionslupen und Fachliteratur halfen der NAJU bei der Bestimmung der Heuschrecken
(Foto: Ricky Stankewitz)

Durch die Förderung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung waren Kescher und Präzisionslupen angeschafft worden, die an diesem Nachmittag neben dem Bestimmungsbuch eine wichtige Hilfe für die Jugendlichen waren. Mit dem Kescher zog die NAJU über die Wiesenflächen, um anschließend ihre Funde in Becherlupen zu setzen. Einzeln wurden die Heuschrecken durch einen Bestimmungsschlüssel analysiert. Im dazugehörigen Buch konnte dann entsprechend nachgeschlagen werden und die exakte Bestimmung erfolgen. „Ohne die Präzisionslupen wäre das so nicht möglich gewesen“, freute sich Stankewitz über die Unterstützung durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. Er war außerdem begeistert von dem großen Interesse, das die Jugendlichen an diesem Nachmittag wieder einmal zeigten.


Präzisionslupe

Auf der NABU-Fläche »Kreyen Wisch« wurde die Westliche Dornschrecke (Tetrix ceperoi) nachgewiesen. (Foto: R. Stankewitz)

Auf der Projektfläche Kreyen Wisch, die im Winter 2015 / 2016 durch den NABU Langenhagen renaturiert wurde, konnten außer der Westlichen Dornschrecke noch zehn weitere Heuschreckenarten kartiert werden. Die Jugendlichen fanden das Große Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima), das zu einer der größten bei uns vorkommenden Langfühlerschrecken zählt, die Langflügelige Schwertschrecke (Conocephalus fuscus), den Braunen Grashüpfer (Chorthippus brunneus), den Verkannten Grashüpfer (Chorthippus mollis), Roesels Beißschrecke (Metrioptera roeselii), die Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar), den Feldgrashüpfer (Chorthippus apricarius), den Nachtigall-Grashüpfer (Chorthippus biguttulus), den Wiesengrafhüpfer (Chorthippus dorsatus) und die Säbel-Dornschrecke (Tetrix subulata).

Bereits Mitte August kartierte die Naturschutzjugend (NAJU) Langenhagen bei ihrem letzten Treffen Heuschrecken auf der Kugelfangtrift in Hannover. Anzahl und Häufigkeit der Arten geben dabei den Zustand eines Lebensraums wieder. Auch das eher durchwachsene Wetter hielt die Jugendlichen nicht davon ab, sich mit Kescher, Lupen und Bestimmungsliteratur auf den Weg zur Kugelfangtrift zu machen. Auf der Fläche war die NAJU bereits im Rahmen des Projektes »Für einen Strich mehr in der Landschaft« aktiv und hatte Kleingewässer gepflegt, an denen Kreuzkröten heimisch sind. Doch auf den Magerrasenwiesen im Landschaftsschutzgebiet »Kugelfangtrift« ist nicht nur das letzte Vorkommen der Kreuzkröten in Hannover zu finden – neben seltenen Pflanzen sind hier auch verschiedene Heuschreckenarten heimisch. Schnell merkten die Jugendlichen, dass die Bestimmung ähnlicher Arten alles andere als trivial ist. „Winzige Merkmale, wie die Flügelunterkante oder einzelne Felder auf den Flügeln sind schon bedeutende Unterscheidungsmerkmale“, erklärte Projektleiter Ricky Stankewitz. Stankewitz freute sich besonders über das rege Interesse der Jugendlichen, denn gerade bei schwierigen Arten könne die Bestimmung erheblich viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine große Hilfe bei der Bestimmung war das Buch »Die Heuschrecken Deutschlands und Nordtirol« der Autoren: Jürgen Fischer, Daniela Steinlechner, Andreas Zehm, Dominik Poniatowski, Thomas Fartmann, Armin Beckmann, Christian Stettmer. Neben der Roten Keulenschrecke, die auf der Roten Liste (RL) in Niedersachsen (Nds) als stark gefährdet eingestuft ist (Stand 2005), kartierte die NAJU folgende Heuschrecken: Blauflügelige Ödlandschrecke RL Nds. 2, Rotleibiger Grashüpfer RL Nds. 2, Heidegrashüpfer RL Nds 3, gefährdet, Verkannter Grashüpfer (Vorwarnliste), Rotleibiger Grashüpfer, Brauner Grashüpfer. „Dass so viele stark gefährdete RL-Arten auf der Kugelfangtrift zu finden sind, unterstreicht einmal mehr die große Bedeutung des Gebietes für den Artenschutz", fasste Stankewitz die Ergebnisse zusammen.


Eine bewegte Saison für die Kreuzkröte

Im Stadtgebiet von Langenhagen ist die Kreuzkröte praktisch ausgestorben

Kraniche

»Für einen Strich mehr in der Landschaft« lautet das Projekt des NABU Langenhagen zur Wiederansiedlung der Kreuzkröte. Der Projektname bezieht sich auf den für Kreuzkröten typischen Strich auf ihrem Rücken.
(Foto: Ricky Stankewitz)

„Um die Kreuzkröte in Langenhagen ist es nicht gut bestellt“, erklärt der Amphibienexperte und erste Vorsitzende des NABU Langenhagen, Ricky Stankewitz. „Wurde sie Ende der Neunziger Jahre noch an zwei Stellen nachgewiesen, ist sie heute im Stadtgebiet ausgestorben. Ein "Sanierungsstau" im öffentlichen Naturschutzhaushalt führt - wie auf anderen Ebenen auch - zu nachhaltigen Schäden. Nur kann man eine ausgestorbene Population nicht wie ein marodes Schulgebäude einfach abreißen und neu bauen. Die genetischen Informationen der ausgestorbenen Tiere sind verloren,“ mahnt Stankewitz. Das letzte an Langenhagen angrenzende Vorkommen der Kreuzkröte befindet sich auf der Kugelfangtrift in Hannover. Die Barrierewirkung der Bundesautobahn 2 verhindert, dass Tiere von dort wieder nach Langenhagen einwandern können. Um die seltene Amphibienart in Langenhagen wieder heimisch zu machen, ist menschliche Unterstützung unumgänglich. So entstand die Idee zum Projekt des NABU Langenhagen "für einen Strich mehr in der Landschaft", bei dem es Ziel ist, die Kreuzkröte durch Schaffung geeigneter Lebensräume und eine aktive Wiederansiedlung nach Langenhagen zurückzuholen.

„Den Grundgedanken dahinter hatte die Stadtverwaltung Langenhagen im Rahmen des von der EU geförderten SPARC-Projektes zwar bereits aufgegriffen, jedoch die erforderlichen Maßnahmen nicht in die Wege geleitet“, kritisiert Stankewitz. Um bei der Wiederansiedlung erfolgreich zu sein, musste der NABU zunächst mögliche Spenderpopulationen finden. „Dabei ist es wichtig den Erhaltungszustand der Spenderpopulation zu kennen und - sofern erforderlich - zu verbessern, um durch eine Entnahme von Laich oder Larven das Vorkommen nicht zu gefährden“, erläutert der Amphibienexperte. Im vergangenen Jahr wurden erste Pflegemaßnahmen auf der Kugelfangtrift durchgeführt. Drei vorhandene Gewässer wurden entkusselt, drei ehemalige Gewässerstandorte wieder hergestellt.

Präzisionslupe

Rufende Kreuzkröte während der Paarungszeit (Foto: Ricky Stankewitz)

Die Überprüfung während der Laichsaison 2017 ergab laut NABU Langenhagen erfreuliche und unerfreuliche Ergebnisse. In den drei bestehenden Gewässern wurden erneut massenhaft Goldfische gefunden, die dort illegal ausgesetzt wurden. „Die ökologischen Schäden, welche die Fische in Naturschutzgewässern anrichten, sind enorm.“ Laut Stankewitz riefen zwar Kreuzkröten aus diesen Gewässern, jedoch wurde der Laich sofort nach dem Absetzen von den Fischen gefressen. Anders sah es bei den drei ehemaligen Gewässern aus, die wieder hergestellt wurden. Diese sind fischfrei und in allen drei Gewässern konnten zunächst Laichschnüre, später auch Larven der Kreuzkröte gefunden werden. Die Zahl der rufenden Männchen reduzierte sich im Vergleich zum Jahr 2017 um fast die Hälfte von 26 bis 30 auf 15 Rufer. „Daran zeigt sich, dass ohne unterstützende Maßnahmen die Kugelfangtrift-Population ebenfalls dem Untergang geweiht gewesen wäre“, macht Stankewitz auf die Wichtigkeit der Pflegemaßnahmen aufmerksam. Zwar können Kreuzkröten im Freiland verhältnismäßig alt werden, jedoch ist eine erfolgreiche Reproduktion für den Erhalt der Population unabdingbar. „Durch den Fischbesatz und das Fehlen alternativer Laichgewässer ist davon auszugehen, dass es in den vergangenen Jahren keinen Nachwuchs bei den Kreuzkröten gab“, ist sich Stankewitz sicher. Das konnte in diesem Jahr erfolgreich geändert werden. Der NABU Langenhagen wird den Bestand auch in den kommenden Jahren genau betrachten. Weitere unterstützende Maßnahmen sind durch die untere Naturschutzbehörde (kurz UNB) der Region Hannover geplant und werden in den nächsten Jahren umgesetzt. Um die Kreuzkröte mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu lenken, hatte der NABU Langenhagen am 20. Mai 2017 erstmals ein Kreuzkröten-Konzert im Rahmen der bundesweiten Aktion „NABU NachtnaTOUR“ im Programm angeboten.

Im Rahmen des Projektes "für einen Strich mehr in der Landschaft" werden derzeit mehrere Kleingewässer auf einer Pferdeweide in Isernhagen zwischen den Wietzeseen geplant. Auch hier ist die UNB Region Hannover Mittelgeber, sodass im Bereich Wietzeaue spätestens 2018 neue Lebensräume entstehen werden. „Mittelfristig hoffen wir auch auf Langenhagener Stadtgebiet weitere Maßnahmen für die Kreuzkröte durchführen zu können“, erklärt Stankewitz. Er ist überzeugt davon, dass im Bereich des Wietzeparks, wie auch auf derzeitigen Ackerflächen in Krähenwinkel, die im städtischen Eigentum sind, durchaus die Möglichkeit bestünde, geeignete Lebensräume für die Kreuzkröte zu schaffen. „Wir hoffen hier, dass die Stadtverwaltung ihr Versprechen aus dem SPARC-Projekt zur Kreuzkröte einlöst: Holen wir sie zurück!“, blickt Stankewitz optimistisch in die Zukunft.


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