Relaunch Homepage

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Ausflug zu den Vögeln des Glücks

Ein Höhepunkt im Programm des NABU Langenhagen ist die jährliche Fahrt zu den Kranichen in der Diepholzer Moorniederung - dem bedeutendsten Kranichrastgebiet Niedersachsens. […] mehr →

Vorstandswahl bei der NAJU Langenhagen - Jugendliche starten erstes Projekt »Möbelbau«

Die Naturschutzjugend (NAJU) Langenhagen wird selbstständig und hat bei ihrem letzten Treffen auf der Naturinsel nicht nur Möbel gebaut, sondern auch einen eigenen Vorstand gewählt. […] mehr →

Heuschrecken als Bioindikatoren - NAJU findet seltene Westliche Dornschrecke in Krähenwinkel

NAJU Langenhagen findet auf der NABU-Fläche »Kreyen Wisch« die Westliche Dornschrecke, die in Niedersachsen in der Roten Liste als "stark gefährdet" eingestuft wird und nur vereinzelt zu finden ist.
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Eine bewegte Saison für die Kreuzkröte

„Um die Kreuzkröte in Langenhagen ist es nicht gut bestellt“, erklärt der Amphibienexperte und erste Vorsitzende des NABU Langenhagen, Ricky Stankewitz. „Wurde sie Ende der Neunziger Jahre noch an zwei Stellen nachgewiesen, ist sie heute im Stadtgebiet ausgestorben.
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Alles neu im Internet beim NABU Langenhagen

Seit dem 01.02.2018 ist die neue Homepage im Netz. Wir haben unsere Internetseiten an das CI des Bundes-NABU angepasst. Auch inhaltlich hat sich viel geändert. Es lohnt sich also ein bisschen Zeit zu investieren und in den Seiten zu stöbern. Die Desktopversion und die Version für I-Pad etc. läuft schon stabil. Die Handy-Version macht noch Probleme. Das wird in den nächsten Tagen behoben. Also - wenn`s auf dem Handy Probleme gibt, nicht gleich schimpfen. Wir arbeiten dran.


Ausflug zu den Vögeln des Glücks

NABU besucht Kranichrastgebiet in der Diepholzer Moorniederung

Kraniche

Kraniche in der Diepholzer Moorniederung (Symbolbild einer früheren Tour des NABU Langenhagen)
(Foto: Ricky Stankewitz)

Ein Höhepunkt im Programm des NABU Langenhagen ist die jährliche Fahrt zu den Kranichen in der Diepholzer Moorniederung - dem bedeutendsten Kranichrastgebiet Niedersachsens. Große Nahrungsflächen, gute Schlafplätze und geringe Störungen lassen immer mehr Kraniche diese Gegend als Trittstein zwischen der nordostdeutschen Rügen-Bock-Region und dem nordostfranzösischen Rastplatz Lac du Der nutzen.

Und so waren schon bei der Anfahrt in das Gebiet die ersten Kraniche zu beobachten, die auch "Vögel des Glücks" genannt werden, da sie als Symbol für ein langes Leben. Wachsamkeit und Klugheit gelten. Quer durch das Rehdener Geestmoor ging es über den Moordamm, wo die Teilnehmer erste Eindrücke zur Moorlandschaft sammeln konnten und den dortigen Aussichtsturm besuchten. Anschließend führte Exkursionsleiter Gunter Halle die Gruppe weiter zum Europäischen Fachzentrum für Moor und Klima. Bei einem Spaziergang beobachtete die Teilnehmer der Tour dort einige Mäusebussarde und Kraniche. Starker Wind sorgte jedoch dafür, dass relativ wenig Kleinvögel zu sehen waren.

Bis zum Höhepunkt der Tagestour, dem abendlichen Einflug der Kraniche und Gänse an ihre Schlafgewässer, stärkte sich die Gruppe bei Kaffee und Kuchen und tauschte sich über ihre Naturbeobachtungen aus. Zurück am Rehdener Geestmoor ging es einen kleinen Rundweg durch das Moor entlang, bis eine windgeschützte Stelle gefunden wurde, von der aus der Einflug der Vögel des Glücks beobachtet werden konnte. Welle um Welle flogen schließlich einige Hundert Kraniche und dazwischen immer wieder Gänse ein, die gut an ihrem Flugbild unterschieden werden konnten. Charakteristisch für die Kraniche ist der lange Hals und die langen, nach hinten weggestreckten Beine während des Fluges. Trotz durchwachsenem Wetter war die Tagestour zu den Kranichen wieder ein beeindruckendes Naturerlebnis für alle Teilnehmer.


Vorstandswahl bei der NAJU Langenhagen

Jugendliche starten erstes Projekt »Möbelbau«

Kraniche

Die NAJU Langenhagen hat einen eigenen Vorstand gewählt: Dominik Meyer (zweiter Vorsitzender), Felix Hartmann (erster Vorsitzender) (oben v.li.n.r.), Insa Brodersen (Schriftführerin), Anja Kolb (Kassenwartin)
(unten v. li.n.r.)                            (Foto: Katja Woidtke)

Die Naturschutzjugend (NAJU) Langenhagen wird selbstständig und hat bei ihrem letzten Treffen auf der Naturinsel nicht nur Möbel gebaut, sondern auch einen eigenen Vorstand gewählt. Die Jugendlichen um den ersten Vorsitzenden Felix Hartmann werden nun in Eigenregie ihre Termine planen. Der weitere Vorstand setzt sich aus Dominik Meyer (zweiter Vorsitzender), Insa Brodersen (Schriftführer) und Anja Kolb (Kassenwart) zusammen. Im Sommer 2012 wurden beim NABU Langenhagen erstmals Termine für Jugendliche ab zwölf Jahren angeboten. Damals noch unter der Leitung von Erwachsenen. Jetzt freut sich die Gruppe, selbst zu planen und lädt interessierte Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren zu den nächsten Treffen ein.

Ende September bauten die Jugendlichen aus Europaletten neue Sitzgelegenheiten für die Naturinsel. Die Tische und Bänke, die dort bisher von der Kinder- und Jugendgruppe genutzt wurden, mussten aus Stabilitätsgründen ausgetauscht werden. Gleich mit ihrem ersten eigenen Projekt startete die NAJU voll motiviert durch, organisierte Baumaterial, Werkzeug und Verpflegung für die Helfer. Auch das regnerische Wetter machte den Plänen keinen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand wurde ein Pavillon als Regenschutz aufgebaut, und Stichsäge, Pinsel und Farbe konnten zum Einsatz kommen. Mit Hilfe einer Anleitung aus dem Internet wurden die ersten Bänke und ein Tisch zusammengebaut, die nicht nur super stabil, sondern auch sehr bequem sind.


Heuschrecken als Bioindikatoren

NAJU findet seltene Westliche Dornschrecke in Krähenwinkel

Kraniche

Die NAJU Langenhagen traf sich zur Kartierung von Heuschrecken und untersuchte die Insekten mit Präzisionslupen                      (Foto: Ricky Stankewitz)

Mit diesem besonderen Fund hatte nicht einmal Projektleiter Ricky Stankewitz gerechnet – im Rahmen ihres von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderten Projektes »Heuschrecken« als Bioindikatoren fand die NAJU Langenhagen auf der NABU-Fläche Kreyen Wisch die Westliche Dornschrecke, die in Niedersachsen in der Roten Liste als "stark gefährdet" eingestuft wird und nur vereinzelt zu finden ist. „Wir können mit Stolz berichten, dass wir mit Kreyen Wisch einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt geleistet haben und auch gefährdeten Heuschreckenarten eine neue Heimat bieten. Der Nachweis der Westlichen Dornschrecke bestätigt unsere Arbeit einmal mehr“, erklärte Stankewitz erfreut.

Mit einer Körperlänge von nur sieben bis zehn Millimeter zählt die Westliche Dornschrecke (Tetrix ceperoi) nicht unbedingt zu den Riesen unter den Heuschrecken. Sie ist auf offene Feuchtlebensräume (Gewässerufer mit wenig Vegetation) angewiesen und überwintert unter Wasser. Die flugfähige Art ist dafür bekannt, neue Lebensräume schnell zu besiedeln. Um absolut sicher zu sein, dass es sich bei der gefundenen Dornschrecke wirklich um diese seltene Art handelte, holte sich Stankewitz Rat bei Experten, die bei der exakten Bestimmung behilflich waren. Umso erfreulicher war es dann für die Jugendlichen um Projektleiter Stankewitz sowie die Betreuerinnen Christine Pracht und Silke Brodersen, dass sie tatsächlich auf die rare Art aus der Ordnung der Kurzfühlerschrecken gestoßen waren.


Präzisionslupe

Präzisionslupen und Fachliteratur halfen der NAJU bei der Bestimmung der Heuschrecken
(Foto: Ricky Stankewitz)

Durch die Förderung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung waren Kescher und Präzisionslupen angeschafft worden, die an diesem Nachmittag neben dem Bestimmungsbuch eine wichtige Hilfe für die Jugendlichen waren. Mit dem Kescher zog die NAJU über die Wiesenflächen, um anschließend ihre Funde in Becherlupen zu setzen. Einzeln wurden die Heuschrecken durch einen Bestimmungsschlüssel analysiert. Im dazugehörigen Buch konnte dann entsprechend nachgeschlagen werden und die exakte Bestimmung erfolgen. „Ohne die Präzisionslupen wäre das so nicht möglich gewesen“, freute sich Stankewitz über die Unterstützung durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. Er war außerdem begeistert von dem großen Interesse, das die Jugendlichen an diesem Nachmittag wieder einmal zeigten.


Präzisionslupe

Auf der NABU-Fläche »Kreyen Wisch« wurde die Westliche Dornschrecke (Tetrix ceperoi) nachgewiesen. (Foto: R. Stankewitz)

Auf der Projektfläche Kreyen Wisch, die im Winter 2015 / 2016 durch den NABU Langenhagen renaturiert wurde, konnten außer der Westlichen Dornschrecke noch zehn weitere Heuschreckenarten kartiert werden. Die Jugendlichen fanden das Große Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima), das zu einer der größten bei uns vorkommenden Langfühlerschrecken zählt, die Langflügelige Schwertschrecke (Conocephalus fuscus), den Braunen Grashüpfer (Chorthippus brunneus), den Verkannten Grashüpfer (Chorthippus mollis), Roesels Beißschrecke (Metrioptera roeselii), die Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar), den Feldgrashüpfer (Chorthippus apricarius), den Nachtigall-Grashüpfer (Chorthippus biguttulus), den Wiesengrafhüpfer (Chorthippus dorsatus) und die Säbel-Dornschrecke (Tetrix subulata).

Bereits Mitte August kartierte die Naturschutzjugend (NAJU) Langenhagen bei ihrem letzten Treffen Heuschrecken auf der Kugelfangtrift in Hannover. Anzahl und Häufigkeit der Arten geben dabei den Zustand eines Lebensraums wieder. Auch das eher durchwachsene Wetter hielt die Jugendlichen nicht davon ab, sich mit Kescher, Lupen und Bestimmungsliteratur auf den Weg zur Kugelfangtrift zu machen. Auf der Fläche war die NAJU bereits im Rahmen des Projektes »Für einen Strich mehr in der Landschaft« aktiv und hatte Kleingewässer gepflegt, an denen Kreuzkröten heimisch sind. Doch auf den Magerrasenwiesen im Landschaftsschutzgebiet »Kugelfangtrift« ist nicht nur das letzte Vorkommen der Kreuzkröten in Hannover zu finden – neben seltenen Pflanzen sind hier auch verschiedene Heuschreckenarten heimisch. Schnell merkten die Jugendlichen, dass die Bestimmung ähnlicher Arten alles andere als trivial ist. „Winzige Merkmale, wie die Flügelunterkante oder einzelne Felder auf den Flügeln sind schon bedeutende Unterscheidungsmerkmale“, erklärte Projektleiter Ricky Stankewitz. Stankewitz freute sich besonders über das rege Interesse der Jugendlichen, denn gerade bei schwierigen Arten könne die Bestimmung erheblich viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine große Hilfe bei der Bestimmung war das Buch »Die Heuschrecken Deutschlands und Nordtirol« der Autoren: Jürgen Fischer, Daniela Steinlechner, Andreas Zehm, Dominik Poniatowski, Thomas Fartmann, Armin Beckmann, Christian Stettmer. Neben der Roten Keulenschrecke, die auf der Roten Liste (RL) in Niedersachsen (Nds) als stark gefährdet eingestuft ist (Stand 2005), kartierte die NAJU folgende Heuschrecken: Blauflügelige Ödlandschrecke RL Nds. 2, Rotleibiger Grashüpfer RL Nds. 2, Heidegrashüpfer RL Nds 3, gefährdet, Verkannter Grashüpfer (Vorwarnliste), Rotleibiger Grashüpfer, Brauner Grashüpfer. „Dass so viele stark gefährdete RL-Arten auf der Kugelfangtrift zu finden sind, unterstreicht einmal mehr die große Bedeutung des Gebietes für den Artenschutz", fasste Stankewitz die Ergebnisse zusammen.


Eine bewegte Saison für die Kreuzkröte

Im Stadtgebiet von Langenhagen ist die Kreuzkröte praktisch ausgestorben

Kraniche

»Für einen Strich mehr in der Landschaft« lautet das Projekt des NABU Langenhagen zur Wiederansiedlung der Kreuzkröte. Der Projektname bezieht sich auf den für Kreuzkröten typischen Strich auf ihrem Rücken.
(Foto: Ricky Stankewitz)

„Um die Kreuzkröte in Langenhagen ist es nicht gut bestellt“, erklärt der Amphibienexperte und erste Vorsitzende des NABU Langenhagen, Ricky Stankewitz. „Wurde sie Ende der Neunziger Jahre noch an zwei Stellen nachgewiesen, ist sie heute im Stadtgebiet ausgestorben. Ein "Sanierungsstau" im öffentlichen Naturschutzhaushalt führt - wie auf anderen Ebenen auch - zu nachhaltigen Schäden. Nur kann man eine ausgestorbene Population nicht wie ein marodes Schulgebäude einfach abreißen und neu bauen. Die genetischen Informationen der ausgestorbenen Tiere sind verloren,“ mahnt Stankewitz. Das letzte an Langenhagen angrenzende Vorkommen der Kreuzkröte befindet sich auf der Kugelfangtrift in Hannover. Die Barrierewirkung der Bundesautobahn 2 verhindert, dass Tiere von dort wieder nach Langenhagen einwandern können. Um die seltene Amphibienart in Langenhagen wieder heimisch zu machen, ist menschliche Unterstützung unumgänglich. So entstand die Idee zum Projekt des NABU Langenhagen "für einen Strich mehr in der Landschaft", bei dem es Ziel ist, die Kreuzkröte durch Schaffung geeigneter Lebensräume und eine aktive Wiederansiedlung nach Langenhagen zurückzuholen.

„Den Grundgedanken dahinter hatte die Stadtverwaltung Langenhagen im Rahmen des von der EU geförderten SPARC-Projektes zwar bereits aufgegriffen, jedoch die erforderlichen Maßnahmen nicht in die Wege geleitet“, kritisiert Stankewitz. Um bei der Wiederansiedlung erfolgreich zu sein, musste der NABU zunächst mögliche Spenderpopulationen finden. „Dabei ist es wichtig den Erhaltungszustand der Spenderpopulation zu kennen und - sofern erforderlich - zu verbessern, um durch eine Entnahme von Laich oder Larven das Vorkommen nicht zu gefährden“, erläutert der Amphibienexperte. Im vergangenen Jahr wurden erste Pflegemaßnahmen auf der Kugelfangtrift durchgeführt. Drei vorhandene Gewässer wurden entkusselt, drei ehemalige Gewässerstandorte wieder hergestellt.

Präzisionslupe

Rufende Kreuzkröte während der Paarungszeit (Foto: Ricky Stankewitz)

Die Überprüfung während der Laichsaison 2017 ergab laut NABU Langenhagen erfreuliche und unerfreuliche Ergebnisse. In den drei bestehenden Gewässern wurden erneut massenhaft Goldfische gefunden, die dort illegal ausgesetzt wurden. „Die ökologischen Schäden, welche die Fische in Naturschutzgewässern anrichten, sind enorm.“ Laut Stankewitz riefen zwar Kreuzkröten aus diesen Gewässern, jedoch wurde der Laich sofort nach dem Absetzen von den Fischen gefressen. Anders sah es bei den drei ehemaligen Gewässern aus, die wieder hergestellt wurden. Diese sind fischfrei und in allen drei Gewässern konnten zunächst Laichschnüre, später auch Larven der Kreuzkröte gefunden werden. Die Zahl der rufenden Männchen reduzierte sich im Vergleich zum Jahr 2017 um fast die Hälfte von 26 bis 30 auf 15 Rufer. „Daran zeigt sich, dass ohne unterstützende Maßnahmen die Kugelfangtrift-Population ebenfalls dem Untergang geweiht gewesen wäre“, macht Stankewitz auf die Wichtigkeit der Pflegemaßnahmen aufmerksam. Zwar können Kreuzkröten im Freiland verhältnismäßig alt werden, jedoch ist eine erfolgreiche Reproduktion für den Erhalt der Population unabdingbar. „Durch den Fischbesatz und das Fehlen alternativer Laichgewässer ist davon auszugehen, dass es in den vergangenen Jahren keinen Nachwuchs bei den Kreuzkröten gab“, ist sich Stankewitz sicher. Das konnte in diesem Jahr erfolgreich geändert werden. Der NABU Langenhagen wird den Bestand auch in den kommenden Jahren genau betrachten. Weitere unterstützende Maßnahmen sind durch die untere Naturschutzbehörde (kurz UNB) der Region Hannover geplant und werden in den nächsten Jahren umgesetzt. Um die Kreuzkröte mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu lenken, hatte der NABU Langenhagen am 20. Mai 2017 erstmals ein Kreuzkröten-Konzert im Rahmen der bundesweiten Aktion „NABU NachtnaTOUR“ im Programm angeboten.

Im Rahmen des Projektes "für einen Strich mehr in der Landschaft" werden derzeit mehrere Kleingewässer auf einer Pferdeweide in Isernhagen zwischen den Wietzeseen geplant. Auch hier ist die UNB Region Hannover Mittelgeber, sodass im Bereich Wietzeaue spätestens 2018 neue Lebensräume entstehen werden. „Mittelfristig hoffen wir auch auf Langenhagener Stadtgebiet weitere Maßnahmen für die Kreuzkröte durchführen zu können“, erklärt Stankewitz. Er ist überzeugt davon, dass im Bereich des Wietzeparks, wie auch auf derzeitigen Ackerflächen in Krähenwinkel, die im städtischen Eigentum sind, durchaus die Möglichkeit bestünde, geeignete Lebensräume für die Kreuzkröte zu schaffen. „Wir hoffen hier, dass die Stadtverwaltung ihr Versprechen aus dem SPARC-Projekt zur Kreuzkröte einlöst: Holen wir sie zurück!“, blickt Stankewitz optimistisch in die Zukunft.


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